13. Juni 2019

Warenursprung und Präferenzen

Ermittlung des Ab-Werk-Preises AWP

In allen Präferenzregelungen ist festgelegt, dass der AWP der Preis einer Ware ist, der einem Hersteller bei Lieferung ab seinem Werk gezahlt wird, sofern dieser Preis den Wert aller verwendeten Vormaterialien umfasst.

Nicht zum AWP gehören

  • alle inländischen (in manchen Protokollen interne) Abgaben (z.B. Umsatzsteuer, Verbrauchsteuern), die erstattet werden oder erstattet werden können, wenn das hergestellte Erzeugnis ausgeführt wird,
  • Transport- und Versicherungskosten bei anderen Lieferbedingungen als ab Werk – ex works,
  • Zoll und Steuern im Bestimmungsland bei Lieferbedingung DDP (delivered duty paid – Lieferung verzollt und versteuert),
  • in der Ausfuhrrechnung enthaltene Montagekosten, die in einem Partnerstaat anfallen.

Rabatte (Sofortrabatte, deren Höhe im Zeitpunkt der Lieferung bereits feststeht) müssen aus dem Rechnungspreis heraus gerechnet werden; handelsübliche Skonti und Boni (“nachträgliche Mengenrabatte”) sind nicht herauszurechnen.

Ermittlung der Preise der Vormaterialien mit und ohne Ursprung – Worst-Case-Methode

Zur Vereinfachung ist es nach der sogenannten “Worst case-Methode” erlaubt die Preise der verwendeten Vormaterialien zu pauschalisieren, wenn in der Präferenzkalkulation über einen angemessenen Zeitraum

  • der niedrigste kalkulierte AWP,
  • gegebenenfalls der niedrigste fakturierte Wert der VmU, sowie
  • der höchste fakturierte Wert der VoU veranschlagt wird.

Eine Kalkulation auf Basis von Durchschnittspreisen ist nicht zulässig.

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