Verhaltenstipps zum Coronavirus für Arbeitgeber

Bundesweit liegen tausende bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor. Die Landesregierungen und die Behörden vor Ort nehmen die Situation sehr ernst. Das Gesundheitsministerium informiert regelmäßig über neue Entwicklungen, ausführliche Informationen finden Sie auch online auf www.rki.de oder den Landesgesundheitsämtern.

Arbeitgeber können mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass ihre Beschäftigten sich auch am Arbeitsplatz oder bei auswärtigen Terminen sicher fühlen und die Verbreitung des Virus eingedämmt werden kann. Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal über die richtige Händehygiene und darüber, direkten Körperkontakt zu vermeiden und dass sie mit dem Vermeiden des obligatorischen Handschlags schon einen großen Beitrag leisten zur Nichtverbreitung des Virus.

Im Verdachtsfall schicken Sie Betroffene bitte nach Hause und bitten Sie sie, den eigenen Hausarzt zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen. Bitte schicken Sie Betroffene bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Betroffene sollen sich bitte zunächst telefonisch beim Hausarzt oder der 116 117 melden und beraten lassen! Sie helfen den Behörden sehr, wenn Sie so gut wie möglich anhand von Dienstplänen oder Terminkalendern rekonstruieren können, mit welchen Personen unter Verdacht stehende Betroffene Kontakt hatten.

Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an.
Nach § 56 Infektionsschutzgesetz besteht bei angeordneter (häuslicher) Isolation Anspruch auf Entschädigung für den Arbeitsausfall.

IHK/PROMV/23.03.2020

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