Stichtag 10. April: Diese Arbeitszeiten dürfen jetzt angepasst werden

Ab 10. April 2020 gelten Ausnahmeregelungen für die Arbeitszeit. Festgelegt sind sie in der „Cocid-19-Arbeitszeitverordnung“, die bis zum 30. Juni 2020 für bestimmte Tätigkeiten gilt.

 

Die Ausnahmen betreffen:

  • die Höchstarbeitszeiten,
  • die Mindestruhezeiten sowie
  • das grundsätzliche Beschäftigungsverbot an Sonn- und Feiertagen.

 

Wichtig: Die Ausnahmen müssen notwendig sein, damit trotz COVID-19-Epidemie die öffentliche Sicherheit und Ordnung, das Gesundheitswesen und die pflegerische Versorgung, die Daseinsvorsorge gesichert werden.

 

Betroffen sind u.a. Tätigkeiten beim Herstellen, Verpacken einschließlich Abfüllen, Kommissionieren, Liefern an Unternehmer, Be- und Entladen und Einräumen von

  1. a) Waren des täglichen Bedarfs,
  2. b) Arzneimitteln, Medizinprodukten und weiteren apothekenüblichen Waren sowie Hilfsmitteln,
  3. c) Produkten, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der COVID-19-Epidemie eingesetzt werden,
  4. d) Stoffen, Materialien, Behältnissen und Verpackungsmaterialien, die zur Herstellung und zum Transport der in den Buchstaben a bis c genannten Waren, Mittel und Produkte erforderlich sind.

 

Hier finden Sie die komplette Verordnung:

Hier zum Download

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (bmas.de)/PROMV/09.04.2020

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