SCHLESWIG-HOLSTEIN: Soforthilfe für Unternehmen des Landes 02.04.2020

Soforthilfen für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige für Schleswig-Holstein

Ab 02.04.2020: Verbesserung der Programm-Bedingungen und schnelleres Antragsverfahren

Die Corona-Soforthilfe soll kleinere Gewerbetriebe und Selbständige rasch und unbürokratisch finanziell unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in eine akute existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Antragsberechtigt:                  

Kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die im Hauterwerb
– wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Selbstständige tätig sind,
– ihre Tätigkeit von einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz in Schleswig-Holstein der Geschäftsführung aus ausführen,
– bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
– ihre Waren und Dienstleistungen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt angeboten haben.

Höhe der Soforthilfe:              

Die Soforthilfe wird als nicht rückzahlbarer einmaliger Zuschuss zur Überwindung der existenzbedrohenden Wirtschaftslage gewährt, die durch den von der Weltgesundheitsorganisation am 11. 03.2020 als Pandemie eingestuften Ausbruch von COVID-19 entstanden ist.

Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe:
– bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
– über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro

Für die Anzahl der Beschäftigten ist auf Vollzeitäquivalente abzustellen, d.h. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Ein Vollzeitäquivalent entspricht einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunde

Umrechnungstabelle:              

– Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
– Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
– Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
– Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Förderantrag:                                  

Formular ist hier abrufbar: 

Antrag Soforthilfe

Bewilligungsstelle:

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Fleethörn 29-31
24103 Kiel

Verfahren:                              

  • Nachdem Sie das Antragsformular ausgefüllt und unterschrieben haben, gehen Sie bitte auf ib-sh.de/antragsupload, um Ihren Antrag mit dem erforderlichen Nachweis (eingescannter Antrag, Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung bzw. wenn dies nicht vorhanden ist eine Personalausweiskopie) online an die IB.SH zu übermitteln. Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet ist. Unten auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine Anleitung zum Ausfüllen des Antrags sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm (FAQs).
  • Die Auszahlung der Mittel erfolgt kurzfristig auf der Grundlage des eingereichten und geprüften Antrags auf das im Antrag angegebene Konto des Antragstellers. Es ist kein extra Auszahlungsantrag erforderlich.

Es wird gebeten davon abzusehen, telefonisch nachzufragen, ob Ihr Antrag bei der Behörde  eingegangen ist. Ihr Antrag ist bei der Behörde eingegangen, sofern Sie im letzten Schritt des Antragsverfahrens die Meldung „Ihr Antrag ist bei der IB.SH eingegangen und wird so schnell wie möglich bearbeitet“ erhalten.

Bitte senden Sie Ihren unterschriebenen und eingescannten bzw. abfotografierten Antrag im pdf- oder jpg-Format per E-mail an: SoforthilfeZuschuss@ib-sh.de

Bitte senden Sie an diese Email-Adresse ausschließlich Ihre Antragsunterlagen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner.

  • Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet ist.
  • Dem Antrag ist in der Regel ein Handelsregisterauszug oder die Gewerbeanmeldung beizufügen. Freiberuflich Tätige geben dies bitte im Antrag bei den Branchenangaben (Ziff. 3) an.
  • Die Auszahlung der Mittel erfolgt kurzfristig auf der Grundlage des eingereichten und geprüften Antrags auf das im Antrag angegebene Konto des Antragstellers. Es ist kein extra Auszahlungsantrag erforderlich.

 

ib-sh.de/PROMV/02.04.2020

Aufbaubank.de/PROMV/28.03.2020.