Regierung rechnet für 2020 mit Wirtschaftseinbruch von 5 Prozent

Mit einem massiven Einbruch der Konjunktur wegen der Coronakrise rechnet die Bundesregierung für 2020. Die Wirtschaft könnte um 5 Prozent einbrechen, berichtet die “Bild am Sonntag”. Dies gehe aus den Berechnungen für den Nachtragshaushalt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hervor. Dies würde zu Mindereinnahmen im Haushalt 2020 von 33,5 Milliarden Euro führen.

Scholz plant einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung in Höhe von 156 Milliarden Euro. Nach seiner Finanzplanung wird es 20 Jahre dauern, diese Coronakrisen-Kredite zurückzuzahlen. Auch den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) werde dies massiv belasten, berichtet die Zeitung.

Nach Regierungsberechnungen wird in diesem Jahr die Zahl der Mitarbeiter in Kurzarbeit von der erwarteten 1 Million auf 2,15 Millionen steigen. Für die BA bedeutet dieser starke Anstieg und die Leistungsausweitung beim Kurzarbeitergeld Mehrausgaben von etwa 10 Milliarden Euro.

MBI/DJN/crb/23.3.2020

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