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Import Mehr Tempo in Südamerika

März 2018

Eine gute Nachricht für Importeure von Agrarprodukten: In Paraguay beschleunigt eine neue Hafenanlage den Umschlag von Getreide, Soja, landwirtschaftlichen Produkten und Düngemitteln.

Claus Grimm, Duisburg
Vor kurzem hat der Hafen Concepción am Rio Paraguay nach über 15 Jahre den Betrieb wieder aufgenommen. Ein Joint-Venture von Imperial Logistics und CIE S.A hat den weitgehend brach liegenden Hafen reaktiviert und zu einem Lager- und Umschlagplatz für Getreide, Soja, Düngemittel und weitere Agrarprodukte ausgebaut. Dafür wurde eine Umschlagsinfrastruktur aus Lagersilos, Kipprampen für Lkw und Förderbändern instandgesetzt oder neu installiert.

Erzeuger und Händler von Agrarprodukten aus dem südbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul müssen Agrargüter nicht mehr über 1.000 Kilometern per Lkw zu den brasilianischen Seehäfen transportieren.

Sie können die Massengüter nach einer Landstrecke von nicht etwa 350 Kilometern im neuen Hafen lagern oder auf Schubleichter umgeladen. Über das Flussgebiet Hidrovia Paraguay-Paraná gelangen die Güter so dreimal schneller als im Seetransport zu den argentinischen Exporthäfen wie Rosario oder Porto San Lorenzo. Die Transportdistanz dorthin liegt bei knapp 1.600 Kilometern.

Imperial Logistics betreibt seit vier Jahren auf dem Flussgebiet Hidrovia Paraguay-Paraná regelmäßige Verkehre für Verlader aus der Agrar- und Montanindustrie. Angefangen mit zwei Schubverbänden sind heute zwischen dem brasilianischen Corumbá und dem argentinischen San Nicolas sieben Verbände unterwegs.


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