Corona-Krise - Frankfurter Airport mit massivem Passagierrückgang

Am Frankfurter Flughafen macht sich die Corona-Krise deutlich bemerkbar. Wie die Betreibergesellschaft Fraport mitteilte, sank das Passagieraufkommen im Februar um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 4,4 Millionen. Das Frachtaufkommen ging um 8,0 Prozent auf 148.500 Tonnen zurück. In der letzten Februarwoche wurden 14,5 Prozent weniger Passagiere abgefertigt. Die negative Dynamik habe sich in der ersten Märzwoche sogar verstärkt, hieß es in der Mitteilung.

Besonders kräftig war das Minus im innerdeutschen Verkehr. Der sank im Februar um 10,8 Prozent. Das Passagieraufkommen im Interkontinentalverkehr ging um 2,3 Prozent zurück. Negativ auf das Passagieraufkommen wirkten sich auch Flugausfälle durch das Orkantief “Sabine” aus. Der positive Effekt durch den zusätzlichen Schalttag verpuffte. In den ersten beiden Monaten nutzten 2,3 Prozent weniger Passagiere den Frankfurter Flughafen.

Ein gemischtes Bild zeigten im Februar die internationalen Konzernflughäfen. Ljubljana sackte auch wegen der Adria-Airways-Pleite deutlich ab. Die brasilianischen Airports verloren nur wenige Passagiere, Lima verbuchte deutliche Zuwächse. Die 14 griechischen Regionalflughäfen zählten 0,5 Prozent mehr Fluggäste, Antalya kam auf ein Plus von 8,5 Prozent.

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