02. Oktober 2019

Aus der Redaktion: Der Teufel an der Wand

Auch wenn die Schlagzeilen vom Brexit, dem Iran und dem Persischen Golf sowie von den USA und China beherrscht werden, sollte man den Blick tunlichst auf Südamerika lenken. Dort bahnt sich der nächste Akt des argentinischen Dramas an. Zunächst einmal hat der IWF seine Hilfszahlungen auf Eis gelegt. Das sollte nicht verwundern, denn wer steckt schon Milliarden in ein Land, das sich nach dem zu erwartenden Regierungswechsel ohnehin nicht mehr an die Absprachen halten wird. Natürlich will sich die neue Chefin des Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, rasch mit der Regierung in Buenos Aires treffen, doch ist das nicht mehr als Symbolpolitik. Was soll man mit Politikern vereinbaren, die in wenigen Wochen nichts mehr zu sagen haben? Davon ist auszugehen, auch wenn Präsident Mauricio Macri sich den Obama-Wahlkampfslogan “Yes, we can (win)” verordnete.

Doch die ausbleibenden Zahlungen sind nicht der einzige Teufel an der argentinischen Wand. Die bedeutende Agrarindustrie sieht sich derzeit mit einer Dürre konfrontiert, die um 20% verminderte Getreideerträge erwarten lässt. Nun rächt sich, dass viele Farmer auf Export-Soja setzen. Teure Nahrungsmittelimporte scheinen unabdingbar, doch wer soll diese bezahlen, wenn die offizielle Armutsquote auf mehr als 35% gewachsen ist?

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