14. August 2019

Aus der Redaktion: Umgekehrte Psychologie

Ludwig Erhard, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, erkannte früh, dass „Wirtschaft zu 50% aus Psychologie“ besteht. Und die neuesten Außenhandelsdaten, die das Statistische Bundesamt kürzlich präsentierte, belegen die Aktualität dieser These.
Deutsche Unternehmen haben im Juni Waren im Wert von 101,1 Mrd Euro ex- und für 89,3 Mrd importiert. Blickt man auf den Jahresvergleich, so wird die Talfahrt augenfällig. Demnach betrug das Minus bei den Ausfuhren 8 und bei den Einfuhren 4,4%.
„Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen zeigen jetzt ihre Auswirkung: In allen Regionen war das Geschäft zuletzt rückläufig“, konstatierte BGA-Präsident Holger Bingmann.
Es ist aber nicht nur die Realwirtschaft, die derzeit Sorgen bereitet. Auch das wichtigste Stimmungsbarometer, der Geschäftsklima-Index des Münchner Ifo-Instituts, ist laut Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe „im freien Fall“.
Derzeit liegt der Wert bei minus 6,7 – das schwächste Niveau seit Juni 2009. Man befinde sich zwar noch „in keiner Rezession“, gerade die Auftragslage der deutschen Schlüsselbranchen sei aber alarmierend. Bingmann plädiert unterdessen dafür, „einen kühlen Kopf zu bewahren und keine Krise herbeizureden“. Also alles nur Kopfsache? Das könnte man dann wohl umgekehrte Psychologie nennen…

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