03. September 2019

Aus der Redaktion: Die Folgen des Flächenbrands

In Brasilien brennen große Flächen des Amazonas. Präsident Jair Bolsonaro geht dagegen nur halbherzig vor. „Es ist schwer zu ertragen, dass die EU Sojakraftfutter und Rindfleisch aus Gegenden importiert, wo Regenwald gerodet oder verbrannt wird”, erklärte die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze und schlägt im selben Atemzug ein Zertifizierungssystem vor: „Soja und Rindfleisch sollten nur dann importiert werden dürfen, wenn die Produktion nachweislich nicht dem Regenwald schadet”. Die EU importiert jährlich rund 14 Mio t Sojabohnen für Tierfutter und die Sojamilcherzeugung, der überwiegende Teil stammt aus Brasilien.
Tatsächlich ist im Zuge des „Walduntergangs” der Streit um das Mercosur-Handelsabkommen zwischen der EU und Brasilien sowie anderen südamerikanischen Ländern neu entflammt. 20 Jahre verhandelte Brüssel mit Südamerika, entstehen soll die größte Freihandelszone der Welt. Vor allem deutsche Unternehmen würden in besonderem Maße profitieren, da unter anderem die Abschaffung von Zöllen auf Autos, Maschinen und Chemikalien beschlossen wurde.
Damit das Abkommen Gültigkeit erlangt, muss der EU-Rat, das Gremium der Staats- und Regierungschefs, zustimmen – und zwar einstimmig. Zudem müssen alle Parlamente der Mitgliedstaaten grünes Licht geben. Doch dafür sah es schon nicht gut aus, bevor die Regenwälder in Flammen aufgingen…

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