31. Oktober 2019

Aus der Redaktion: Draghis große Fußstapfen

Das Foyer der EZB-Zentrale, in dem an normalen Tagen die Beschäftigten der Notenbank ihre Kaffeepause verbringen: einen weniger glamourösen Ort hätte man sich für die Verabschiedung von Mario Draghi als EZB-Präsident nach acht Jahren kaum aussuchen können. Draghi mag keinen allzu großen Trubel um seine Person. Dabei war wohl selten ein Notenbänker medial so präsent und viel diskutiert wie er.

Für die einen der Retter der Währungsunion, für die anderen der Feind der Sparguthaben. Egal auf welcher Seite man steht, die fortwährende Existenz des Euro – von dem gerade Deutschland enorm profitiert – und 11 Mio Arbeitsplätze mehr als zu Beginn seiner Amtszeit, sprechen für ihn.

Auch von Draghis Nachfolgerin Christine Lagarde sollten die Kritiker keinen Kurswechsel erwarten. Sie machte in ihrer Rede auf der Veranstaltung klar, dass sie hinter der Niedrigzinspolitik steht und nahm die anwesenden Politiker in die Pflicht, ihrerseits mit wachstumsfördernden Maßnahmen der Notenbank unter die Arme zu greifen.

Anlass dazu gebe es genug, wie etwa ein Blick auf zunehmende Zahlungsschwierigkeiten bei Europas Unternehmen zeigt (zu lesen in der aktuellen Ausgabe des Märkte der Welt). Der erneut verschobene Brexit und die weiter ungeklärten Handelskonflikte zwischen Washington und Beijing werden Lagardes Job sicherlich  nicht einfacher machen.

Eine erfolgreiche Woche wünscht

Ihre Redaktion der “Nachrichten für Außenhandel”

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