24. Juli 2019

Aus der Redaktion: Brüssel und der Brexiteer

Boris Johnson hat es also geschafft: Er will Großbritannien als neuer Premierminister aus der EU führen – notfalls auch ohne Abkommen. Auch wenn die deutschen Wirtschaftsverbände die Gefahr eines ungeregelten Brexit nun als noch wahrscheinlicher einschätzen, gilt die Priorität des Hardliners aber durchaus einem geordneten Austritt.
Der 55-Jährige betont, den vorliegenden Vertrag mit der EU nachverhandeln zu wollen. Das klingt zunächst einmal nicht schlecht. Doch es gibt mit Brüssel noch eine zweite Seite, die sich nicht unbedingt darüber freut, dass nun der „Brexiteer“ Johnson am Ruder steht. Die unnachgiebige Haltung, die die Kommission schon Theresa May entgegenbrachte, wird in einer Konfrontation mit dem neuen britischen Premier nicht schwinden.
Auch für eine nochmalige Verschiebung des derzeit auf Ende Oktober festgelegten britischen Austritts müssen neue Wege gegangen werden, die zumindest die Chance auf eine Einigung möglich erscheinen lassen. Bislang steht Johnson eher nicht dafür – seine Rhetorik zielt darauf ab, zu „gewinnen“ oder eben den Schlag des harten Brexit hinzunehmen. Aber spielt da das Londoner Unterhaus mit? Und was ist mit der Bevölkerung, die noch immer tief gespalten ist? Eines ist aber gewiss: Es bleibt spannend!

Eine erfolgreiche Woche wünscht

Ihre NfA-Redaktion

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